Offene Schreibwerkstatt am 26.11.17

Muss man das Ende einer Geschichte ken­nen, bevor man sie schrei­ben kann? Die Mei­nungen da­rüber gehen unter Auto­rin­nen und Au­to­ren weit aus­einan­der. Die einen wollen das Ende am Be­ginn des Schreib­pro­zes­ses noch gar nicht kennen, weil es sie blo­ckie­ren würde. Andere, wie et­wa John Irving, müssen un­be­dingt den letz­ten Satz ge­fun­den ha­ben, bevor sie an­fan­gen kön­nen. In der vor­letzten Schreib­werk­statt des Jah­res blicken wir auf das Ende, auf den letz­ten Satz einer Ge­schich­te.

Ich freue mich über Eure und Ihre An­mel­dungen, per Mail, tele­fo­nisch oder über einen Ein­trag in den PfeilDoodle. Hier kann man ein­tra­gen, ob man be­stimmt, wahr­schein­lich, viel­leicht oder nicht teil­nehmen wird. Es hilft mir sehr bei der Pla­nung, wenn ich Eure/Ihre Zu- bzw. Ab­sa­gen bis zum 22.11.17 be­kom­me. Und wie im­mer gilt: Auch spon­tane Be­su­che ohne An­mel­dung sind herz­lich will­kom­men. Für Tee, Ge­bäck und Obst ist ge­sorgt. Teil­nahme­ge­bühr: 28 € (Er­mä­ßi­gung auf An­frage mög­lich)

Verdichtet gedacht – eine Lyrik-Werkstatt

In einem Gedicht kann man die kleinen und verbor­genen Dinge sicht­bar machen und die großen bändigen. Ideen dafür finden sich über­all: an der Bus­halte­stelle, im Abend­licht, unter dem Mikro­skop oder im eige­nen Erleben. Wie findet man die poe­ti­schen Mo­mente, wie fängt man sie ein und wie werden sie zu einem Ge­dicht?

In diesem Kurs begegnen Sie auf eine leichte und span­nende Weise einigen wich­tigen Grund­lagen des poeti­schen Hand­werks. Es gibt viel Raum, um sel­ber damit zu ex­peri­men­tieren, um zu dichten und zu ver­dichten, zu spielen und in die Tiefe zu gehen. Be­kannte und we­ni­ger be­kannte Ge­dichte die­nen dabei ebenso als In­spi­ra­tion wie über­raschende Ver­fahren und Schreib­impulse.

Haben Sie noch Fragen zum Kurs? Rufen Sie mich an: 0761-5 039 069.

Termine: 22.11., 29.11., 06.12., 13.12.17, jeweils 17.30–19.45 Uhr
Ort: Bildungszentrum Freiburg, Landsknechtstr. 4, 79102 Freiburg; Teilnahmegebühr: 39,- €
PfeilZur Anmeldung beim Bildungswerk
Nur noch 3 Plätze frei!

Was ist Flash Fiction und welche Zutaten braucht man dazu?

In Zeiten des Internets wächst die Nach­frage nach kür­zeren Texten, die leich­ter und schneller auf einem Com­puter­bild­schirm zu lesen sind. Das gilt auch für li­te­ra­rische Texte. Die Text­sorte, die sich hier heraus­gebil­det hat, heißt Flash Fiction. Dabei han­delt es sich um eine Ge­schich­te mit einer Länge von 300 bis 1.000, manch­mal auch bis zu 2.000 Wörtern.

Kürzlich habe ich im Newsletter des Autoren­forums einen ausführlichen Beitrag über Flash Fiction veröffentlicht, den sich die Besucherinnen und Besucher meiner Webseite gerne auch hier Pfeil her­un­ter­laden können.